Climate Cultures Call

+ BEWERBUNGSFRIST ABGELAUFEN + Für den Wandel der Klimakultur: Aufs Ganze blicken. Um den Klimawandel begegnen zu können, brauchen wir einen Bewusstseinswandel. Gefragt sind ganzheitliche Ansätze, die den Zusammenhang zwischen globaler Erwärmung und gesellschaftlichem Klima in den Blick nehmen.

9. April 2024

A pink phone on a wooden stake close. In the background there ist water and plants and a blue sky.

Allianz Foundation Förderprogramm 2023 © Pixabay

Für den Wandel der Klimakultur: 
Aufs Ganze blicken

+++ Bewerbungsfrist bereits abgelaufen +++ 

Der Call.

Um dem Klimawandel wirksam begegnen zu können, brauchen wir einen Bewusstseinswandel. Gefragt sind ganzheitliche Ansätze, die den Zusammenhang zwischen globaler Erwärmung und gesellschaftlichem Klima in den Blick nehmen – und daraus Impulse für die dringend benötigte Transformation unserer kulturellen Praktiken und Denkmuster gewinnen. Soziale Verwerfungen, Flucht und Migration, wachsender Nationalismus – all diese Folgen der Klimakrise müssen mit den ökologischen Aspekten zusammengedacht werden. 

Der Climate Cultures Call der Allianz Foundation fördert Projekte und Initiativen, die an der Schnittstelle von Klima und Kultur siedeln und an nachhaltigen Lösungen für offene Gesellschaften und einen lebenswerten Planeten arbeiten.
 
Der Open Call richtet sich an Akteur*innen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kunst und Kultur sowie Umweltschutz. Explizit begrüßen wir auch Bewerbungen von Angehörigen junger Generationen sowie von Menschen oder Organisationen, die grenzüberschreitend arbeiten und/oder besonders diverse Zielgruppen erreichen.

Der Climate Cultures Call ist eine Sonderausschreibung, die auf die Dringlichkeit der gegenwärtigen Herausforderungen reagiert. Entsprechend schnell erfolgen die Prüfung der Bewerbungen und die Förderung. Wenn wir heute nicht handeln, werden die Risiken für die Zukunft unberechenbar.  

Neue Allianzen gesucht.

Neue und andere Formen kultureller Praxis werden von Vordenker*innen aller Generationen bereits vielerorts erprobt und entwickelt: seien es Konzepte für einen innovativen städtischen Wohnungsbau oder eine nachhaltige ländliche Mobilität, Kunstprojekte zum gleichberechtigten Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen, Kampagnen für die Anerkennung von Klimawandel als Fluchtgrund, oder auch Kongresse zur Vernetzung von Zivilgesellschaft, Klimaforschung und Kunst über disziplinäre Grenzen hinaus.  

Mit dem Climate Cultures Call wollen wir genau solche Initiativen fördern – experimentierbereite, horizontoffene und vorausschauende Ansätze für echte Transformation.  

Wir suchen Projekte:  

Die neue Allianzen bilden, um die Klimakrise unter Einbezug von sozialen und kulturellen Perspektiven zu bekämpfen.

Die neue Erzählungen schaffen, die den erforderlichen sozial-ökologischen Wandel als Gewinn erfahrbar machen und dadurch mehr Menschen für den Klimaschutz motivieren.

Die vielstimmig sind und z.B. intersektionale, generationsübergreifende oder postkoloniale Perspektiven in den Blick nehmen.

Die sich Fragen der Gerechtigkeit für die Gesellschaften der Gegenwart und für zukünftige Generationen stellen. 

Kurz & Bündig.

Gefördert werden zehn Projekte, in denen Künstler*innen, Kulturschaffende, Aktivist*innen, Umweltschützer*innen, Bürgerinitiativen, NGOs, Wissenschaftler*innen, Start-ups oder Stadtplaner*innen aus Europa und dem Mittelmeerraum Allianzen für eine neue Klimakultur bilden.

  • Die Bewerbungsfrist läuft vom 15. November 2022 bis zum 1. Januar 2023.
  • Die ausgewählten Projekte werden im März 2023 bekannt gegeben.
  • Der Förderzeitraum ist vom 15. März bis 31. Dezember 2023.
  • Die Fördersumme beträgt bis zu 50.000 €. 

Frequently Asked Questions (FAQs)

Weitere Fragen zum Verfahren finden Sie hier.

Das Team der Allianz Foundation prüft Ihre Projektskizze auf formale Vollständigkeit und Richtigkeit und bewertet sie entlang der inhaltlichen Kriterien unserer Arbeit. Wir bemühen uns, alle Projektskizzen bis Anfang Februar 2023 zu prüfen. Anschließend werden die Antragstellenden über die Zu- und Absagen informiert. Je nach Antragsvolumen kann sich die Prüfung der Projektskizzen und die Information der Antragstellenden verzögern. Wir bitten in diesem Fall um Nachsicht.

Projektskizzen sowie Antragsunterlagen können grundsätzlich in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. Aus Gründen der Verarbeitung können wir in unseren Unterlagen keine weiteren Sprachen anbieten. Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, sprechen Sie uns gerne an.

Die Allianz Foundation fördert Projekte und Partner*innen in Europa und dem Mittelmeerraum, die sich für die Besserung der Lebensbedingungen der Next Generations einsetzen. Antragsberechtigt sind somit Projekte, die in diesen Regionen Wirkung entfalten und Partner*innen, für die die Stärkung der Zivilgesellschaft in Europa und dem Mittelmeerraum und Kulturlandschaft essentieller Bestandteil ihrer Arbeit ist. Leistungserbringung und Mitteleinsatz der Projekte muss primär in Europa und dem Mittelmeerraum erfolgen.  
info@allianzfoundation.org

Wir fördern Projekte in einer Größenordnung von bis zu 50.000 EUR im Jahr 2023. Im Auswahlprozess prüfen wir die veranschlagten Ausgaben darauf, ob die beantragte Summe einer realistischen Umsetzung des Projekts und Kriterien wie z.B. fairer Bezahlung (Einhaltung des Mindestlohns) entspricht.

Die Allianz Foundation übernimmt keine Vollfinanzierung für Projekte. Das heißt, dass weitere Eigen- oder Drittmittel von mindestens 10 % der Gesamtkosten des Projekts eingebracht werden müssen. Dies können Eigenmittel Ihrer Organisation sein oder weitere, bei dritten Fördermittelgebern beantragte Gelder. Wichtig ist, dass Eigenleistungen (also nicht-monetäre Leistungen) nicht Teil des Kosten- und Finanzierungsplans sein können. Im Rahmen des Kosten- und Finanzierungsplans kann aber eine Verwaltungskostenpauschale von bis zu 10% beantragt werden.

Die Projektförderung durch die Allianz Foundation im Rahmen des Climate Cultures Calls endet zum 31. Dezember 2023. Die geförderten Projekte können darüber hinaus fortbestehen.  

Frühestmöglicher Projektbeginn ist der 15. März 2023. Vor diesem Datum dürfen noch keine Ausgaben getätigt oder materielle Verpflichtungen eingegangen worden sein.

Leider ist eine Antragsberatung für alle Projektskizzen nur sehr eingeschränkt möglich. Wir können daher nicht versprechen, jede*n/m Antragssteller*in ein individuelles Feedback zu geben. Sie können uns im Falle einer Absage gerne mit der Bitte um Feedback kontaktieren – aber bitte verstehen Sie, dass wir diesen Bitten nur im Rahmen unserer Kapazitäten nachkommen können. 
 

Wir begrüßen Projektideen, die auf verschiedenen Ebenen nachhaltige bzw. klimafreundliche Ansätze verfolgen. Dies kann z. B. in der Projektanlage durch regionalen Austausch mit der Möglichkeit der Begegnung ohne Flugreisen erfolgen, oder durch Wiederverwendung von Materialien an verschiedenen Orten und in verschiedenen Kontexten. Wir unterstützen klimaschonende und nachhaltige Maßnahmen auch ausdrücklich im Rahmen des Projektbudgets und fördern z. B. Mehrkosten für vegetarisches, regionales, saisonales Catering; nachhaltige Veranstaltungskonzepte (z.B. Unterstützung der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln), die CO2-Kompensation von Flugreisen etc. Auch auf der inhaltlichen Ebene begrüßen wir eine Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Implikationen der Klimakrise.

Im Rahmen des Förderprogramms ist keine Förderung von Einzelpersonen möglich. Für Einzelpersonen bietet die Allianz Foundation eine andere Fördermöglichkeit mit dem Allianz Foundation Fellowship Programm. Mehr Informationen dazu finden Sie unter Fellows.

Das ist prinzipiell möglich. Allerdings muss in diesem Fall detailliert dargelegt werden, inwieweit das beantragte Projekt streng gemeinnützig ist und dass keinerlei kommerziellen Interessen bedient werden. Der Kosten- und Finanzierungsplan muss dies widerspiegeln. U.a. dürfen alle Fördermittel nur unmittelbar für projektrelevante Ausgaben verwendet und nicht investiert werden.

Anschlussförderungen sind grundsätzlich möglich. Anträge für eine Weiterförderung eines Projekts durchlaufen aber den gleichen Auswahlprozess und stehen unter dem Vorbehalt der Einschätzung durch die Fachjury.

  • Vollfinanzierung eines Projektes
  • Fehlbedarfsfinanzierung oder Etatlücken der öffentlichen Hand sowie nicht projektbezogene Kosten
  • Einzelpersonen und Einzelfallhilfen (Reise- oder Ausbildungskosten)
  • Stipendien außerhalb der eigenen Stiftungsprogramme (Ausbildungs-/Promotionsstipendien)
  • schulische und universitäre Aktivitäten
  • Publikationen ohne Bezug zu einem geförderten Projekt (z.B. Druckkostenbeihilfen)
  • Filmproduktionen (mit Ausnahme von Projektdokumentationen)
  • Kunst- oder Immobilienankäufe
  • Evaluierungsmaßnahmen außerhalb der eigenen Stiftungsprogramme
  • Baumaßnahmen
  • laufende Infrastrukturkosten bzw. Erwerb technischer Ausstattung
  • Benefizveranstaltungen und Charity Galas
  • Events im Sport- und Unterhaltungsbereich
  • kommerzielle Produktionen, Veranstaltungen und Sponsoringaktivitäten 
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