Allianz Foundation Förderprogramm 2024: Fixing what's broken. Together.

+ BEWERBUNGSFRIST ABGELAUFEN + Mit ihrem Förderprogramm für das Jahr 2024 unterstützt die Allianz Foundation Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur, europäische Zivilgesellschaft sowie Klima und Umwelt, die gesellschaftlichen Spaltungen und ökologischen Krisen entgegentreten. Gesucht sind partnerschaftliche Initiativen aus Europa und dem Mittelmeerraum, die für Solidarität, Gemeinsinn und Respekt stehen.

A plate was repaired with a pink lacquer

Kintsugi is the Japanese art of repairing broken pottery. As a philosophy, it treats breakage and repair as part of the history of an object, rather than something to disguise.* Kintsugi Plate © Fernando Lavin

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Die wertvollsten Dinge sind manchmal die zerbrechlichsten: Die dünne Atmosphäre beispielsweise, die uns das Atmen und das Leben auf unserem Planeten ermöglicht – oder die vielfältigen Beziehungen, die wir untereinander, innerhalb und zwischen Gesellschaften und mit unserer Umwelt haben.  

Es lastet enormer politischer, technologischer und gesellschaftlicher Druck auf diesen Beziehungen, die von Vertrauen und Fürsorge, Empathie und Respekt getragen sind. Autoritarismus, ideologische Lagerbildung, Diskriminierung und Ausgrenzung, das Beharren auf zerstörerischem Wirtschaften, die Ausbeutung planetarer Ressourcen, eine polarisierende Medienumgebung: all das gibt Grund zur Sorge, dass wir Kipppunkte überschreiten – gesellschaftliche wie ökologische. Seit Jahrzehnten wissen wir um das gestörte Verhältnis zwischen dem Menschen und seiner natürlichen Umgebung. Zuletzt wurden immer mehr Risse zwischen einstigen Verbündeten und innerhalb progressiver Communities sichtbar. Allianzen, die teils über Jahre gewachsen sind, drohen zu zerfallen.  

Und dennoch gibt es Anlass zur Hoffnung. Unter zunehmendem Druck haben sich Netzwerke behauptet, sind neue vertrauensvolle Bündnisse entstanden. Genau hier setzt das Förderprogramm der Allianz Foundation an. Mit diesem Call wollen wir engagierte Akteur*innen aus den Bereichen europäische Zivilgesellschaft, Kunst und Kultur sowie Klima und Umwelt darin unterstützen, widerstandsfähige Strukturen aufzubauen und zu bewahren und für eine gerechte Zukunft innerhalb unserer planetaren Grenzen zu kämpfen. Denn was zerbrechlich scheint, ist manchmal überraschend robust. 

“Wir sind auf der Suche nach Initiativen, die verhindern, dass Spaltungen in unseren Köpfen zu Spaltungen in unseren Herzen werden. Wir wollen diejenigen unterstützen, die die Fähigkeiten mitbringen, Auseinanderdriftendes wieder zusammenzuführen.”
Esra Küçük, CEO, Allianz Foundation

Allianz Foundation Förderprogramm

Unser Call kurz & bündig

Gesucht werden Projekte aus den Bereichen Kunst und Kultur, europäische Zivilgesellschaft sowie Klima und Umwelt, die gesellschaftlichen Spaltungen und ökologischen Krisen entgegentreten. Antragsberechtigt sind partnerschaftliche Initiativen aus Europa und dem Mittelmeerraum, die für Solidarität, Gemeinsinn und Respekt stehen. 

  • Der Bewerbungsprozess besteht aus zwei Schritten: 1. Projektskizze, 2. Vollantrag für ausgewählte Skizzen.
     
  • Die Antragsfrist für Projektskizzen ist bereits abgelaufen.
     
  • Die Antragstellenden werden voraussichtlich bis zum 7. März 2024 darüber informiert, ob ihre Projektskizze ausgewählt wurde. Die ausgewählten Anträge erhalten mit der Einladung zum Vollantrag weitere Informationen darüber, in welcher Form dieser eingereicht werden muss.
     
  • Vollanträge werden bis Mai 2024 an unsere Fachjuries und anschließend an das Kuratorium der Stiftung geschickt, das im Juni 2024 die finale Förderentscheidungen trifft.
     
  • Die ausgewählten Förderprojekte werden im Juli 2024 bekannt gegeben.
     
  • Die zulässige Förderperiode ist vom 1. August 2024 bis zum 31. Dezember 2026.
     
  • Projekte können mit einer Summe zwischen 80.000 € und 225.000 € gefördert werden, für eine maximale Laufzeit von 24 Monaten.
     

Was wir suchen.

Wir suchen Bewerbungen aus den Bereichen Kunst & Kultur, europäischer Zivilgesellschaft sowie Klima und Umwelt, die

  • von mindestens zwei gleichberechtigten Partnern realisiert werden. Die Projekte sollen zum Ziel haben, Brücken zu schlagen und Wandel durch Kooperation voranzutreiben. Als europäische Stiftung, die an den Schnittstellen verschiedener Themen und Disziplinen arbeitet, sind uns transdisziplinäre und transnationale Bewerbungen besonders willkommen.  
  • einen systemischen Blick auf Handlungsfelder werfen, über die reine Problemanalyse hinausreichen und nach Lösungen mit Hebelwirkung suchen – gern auch jenseits vorgezeichneter Pfade. Wir bitten die Bewerber*innen, konkret zu beschreiben, welches Problem sie angehen und wie ihr Vorhaben zu dessen Lösung beitragen kann.  
  • eine nachhaltige Vision entwickeln, die über die unmittelbare Projektlaufzeit hinausgeht. Es soll ein klares Bild vermittelt werden, welche Strukturen aufgebaut oder erhalten, welche Veränderungen bewirkt werden können. Was wird über das Ende der Förderperiode hinaus Bestand haben und wäre ohne das Projekt nicht möglich gewesen?
  • eine nationale Grenzen überschreitende Dimension haben und gleichzeitig stark lokal verwurzelt sind - Projekte also, die darauf abzielen, globale Herausforderungen anzugehen, indem sie Veränderungen in ihrer Region, ihren Communities oder ihrem lokalen Umfeld bewirken.
  • die schonend mit natürlichen Ressourcen umgehen und nachhaltige Formate und Strategien entwickeln.

Was wir bieten.

  • eine Förderung von 80.000 € bis 225.000 € pro Projekt und einer maximalen Laufzeit von 24 Monaten, für Projekte, die nach dem 1. August 2024 beginnen.
  • die Möglichkeit, bis zu 20 % der Gesamtprojektsumme als Verwaltungskosten zu veranschlagen. Damit möchten wir der Bedeutung indirekter Kosten für eine nachhaltige, strukturelle zivilgesellschaftliche Arbeit Rechnung tragen. Diese Kosten können zum Beispiel für die Finanzierung von nicht unmittelbar projektbezogenen Aufwendungen  verwendet werden – wie  Mieten, Personalkosten oder Materialanschaffungen.  
  • die Einbindung in und Teilhabe an den Netzwerken und Aktivitäten der Allianz Foundation, wodurch Kontakte zu Risktakern und engagierten Akteur*innen aus ganz Europa und dem Mittelmeerraum geknüpft werden können. 

Weitere Informationen zu den Förderkriterien und dem Antragsverfahren finden Sie im Abschnitt FAQ am Ende dieser Seite. 

Drei konkrete Wirkungsfelder

Das Förderprogramm der Allianz Foundation konzentriert sich auf Projekte aus den Bereichen Klima & Umwelt, europäische Zivilgesellschaft sowie Kunst & Kultur. Drei unabhängige Jurys wählen die Projekte für den jeweiligen Bereich aus. Um die Wirkung unserer Förderung zu maximieren und unsere Auswahlkriterien transparent zu machen, finden Bewerber*innen hier zusätzliche Informationen, welche Akzente wir in den jeweiligen Bereichen mit dem Förderprogramm 2024 setzen wollen.  

Klima & Umwelt

Im Bereich Klima und Umwelt suchen wir insbesondere Projekte, die

  • Strategien entwickeln und umsetzen, welche nachhaltig-transformative Schritte im Themenfeld Landnutzung und Ökosysteme ermöglichen, multiplen Nutzen bei der Bearbeitung verschiedener, damit verbundener Krisen schaffen und einen oder mehrere der folgenden Schwerpunkte in den Blick nehmen: Ernährung, Bauen und Wohnen, Plastik.
  • nicht nur die Symptome der gestörten Beziehung zwischen dem Menschen und seiner natürlichen Umgebung adressieren, sondern an Lösungen arbeiten, um diese Beziehung zu reparieren.  
  • die physischen und mentalen Grundbedürfnisse der Menschen mit den Erfordernissen von Klimagerechtigkeit und der Integrität von Klima und Umwelt in Einklang zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie in den FAQs.  

A plant grows through white sand

© Jill Heyer

Kunst & Kultur

Im Bereich Kunst und Kultur suchen wir insbesondere Projekte, die

  • das gemeinschaftsbildende Potenzial der Kunst betonen, indem sie zugängliche öffentliche Räume schaffen, Plattformen für Austausch und sensible Debatten bieten, Peer-Learning ermöglichen und nachhaltige Netzwerke zwischen Institutionen aufbauen.
  • sozialer Fragmentierung und Marginalisierung entgegenwirken und Diskriminierung jeglicher Art bekämpfen – indem sie diverse Stimmen, Herkünfte und soziale Milieus auf allen Ebenen einbeziehen (sei es als Akteur*innen, Produzent*innen oder als Publikum).
  • die Kräfte der Kunst mobilisieren, um die Dringlichkeit der Klimakrise zu verdeutlichen; Projekte, die neue Geschichten finden oder neue Bilder schaffen, um begreifbar zu machen, was verloren zu gehen droht, was repariert werden kann und was nicht – und die praktische Ideen für gerechtere Formen des Zusammenlebens auf unserem Planeten entwickeln.
People connecting threads and forming an network

© Alina Grubnyak

Europäische Zivilgesellschaft

Im Bereich der europäischen Zivilgesellschaft suchen wir insbesondere Projekte, die

  • zivilgesellschaftliche Räume in ganz Europa und im Mittelmeerraum sichern, z.B. mit grenzüberschreitenden Allianzen zur Verteidigung der Freiheitsrechte und der Rechtsstaatlichkeit
  • dem mangelnden Vertrauen in unabhängige Medien und Journalismus entgegenwirken, um deren Rolle als Wächter demokratischer Strukturen und Plattformen eines offenen öffentlichen Diskurses über politische Lager hinweg zu unterstützen
  • die Pluralität der Stimmen in den postmigrantischen Gesellschaften Europas stärken, indem sie Allianzen erleichtern und zu einer gerechteren politischen Vertretung und Beteiligung beitragen


* Der Titel des Calls ist inspiriert von unseren Projekpartnern der Academy in Exile: „Fixing What’s Broken".

A woman is standing next to a demonstration and is holding her bycycle.

@ Vale

FAQs

Das Team der Allianz Foundation prüft Ihre Projektskizze. Die Projektskizzen können ab Mitte Januar 2024 über unser Online-Formular eingereicht werden. Der entsprechende Link wird hier auf dieser Website bereitgestellt. Die Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 7. Februar 2024, 12:00 Uhr MEZ. Wir sind bestrebt, Sie bis zum 7. März 2024 zu informieren, ob Ihr Projekt für die zweite Runde ausgewählt wurde. Bitte sehen Sie in dieser Zeit von Nachfragen ab.

Wenn Ihr Projekt unseren thematischen Prioritäten und Kriterien entspricht, werden wir Sie bitten, einen vollständigen Antrag einzureichen. Vollanträge können bis zum 15. April 2024 (12:00 Uhr MEZ) eingereicht werden. Ein Antrag besteht aus einem Finanzplan und einer detaillierten Projektbeschreibung einschließlich eines Meilensteinplans.  

Ihr vollständiger Antrag wird vom Team der Stiftung auf formale Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft. Wir werden mit Ihnen einen Gesprächstermin vereinbaren (Ende April 2024), um eventuelle Fragen zum Antrag zu besprechen und Sie bei der Bearbeitung zu unterstützen. Anschließend wird der Antrag von einer Fachjury geprüft, die die überzeugendsten Projekte auswählt und unserem Kuratorium zur Förderung empfiehlt. Das Kuratorium bewilligt dann auf seiner Sitzung Ende Juni die Finanzierung der vorgeschlagenen Projekte.

Projektskizzen sowie Antragsunterlagen können grundsätzlich in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. Aus Gründen der Verarbeitung können wir in unseren Unterlagen keine weiteren Sprachen anbieten. Um eine Beurteilung durch nicht-deutschsprachige Jurymitglieder zu ermöglichen, werden die in deutscher Sprache eingereichten Bewerbungsunterlagen mit Hilfe einer Übersetzungssoftware ins Englische übersetzt. 

Die Allianz Foundation fördert Projekte und Partner*innen in Europa und dem Mittelmeerraum, die sich für die Besserung der Lebensbedingungen der Next Generations einsetzen. Antragsberechtigt sind somit Projekte, die in diesen Regionen Wirkung entfalten und Partner*innen, für die die Stärkung der Zivilgesellschaft, der Kulturlandschaft, und der Schutz der Natur in Europa und dem Mittelmeerraum essentieller Bestandteil ihrer Arbeit sind. Leistungserbringung und Mitteleinsatz der Projekte muss primär in Europa und dem Mittelmeerraum erfolgen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Projekt unter unsere regionale Orientierung fällt, wenden Sie sich bitte an: info@allianzfoundation.org 

Projekte können mit einer Summe zwischen 80.000 und 225.000 € für eine maximale Dauer von 24 Monaten gefördert werden. Die Allianz Foundation fördert Projekte bis zu einem maximalen Prozentsatz von 75 % der gesamten Projektkosten, d. h. mindestens 25 % der Mittel müssen aus anderen Quellen stammen (siehe unten). Bei der Auswahl prüfen wir die geschätzten Ausgaben, um festzustellen, ob der beantragte Betrag eine realistische Umsetzung des Projekts sowie Kriterien wie faire Bezahlung ermöglicht. Wir ermutigen die Antragstellenden, faire Löhne zu zahlen, und begrüßen Maßnahmen zur Umsetzung einer Klimastrategie im Projekt und in der Organisation. 
 

Die Allianz Foundation übernimmt keine Vollfinanzierung für Projekte. Das heißt, dass weitere Eigen- oder Drittmittel von mindestens 25 % der Gesamtkosten des Projekts eingebracht werden müssen. Dies können Eigenmittel Ihrer Organisation sein oder weitere, bei dritten Fördermittelgebern beantragte Gelder. Bitte beachten Sie, dass Drittmittel vor Projektbeginn bestätigt sein müssen - ein Projekt darf nicht begonnen werden, wenn die Gesamtkosten des Projekts nicht gedeckt sind. Es ist leider nicht möglich, nur mit Mitteln der Allianz Stiftung zu beginnen und Drittmittel einzuwerben, während das Projekt bereits läuft. Wichtig ist auch, dass Eigenleistungen (d.h. nicht-monetäre Leistungen) nicht Teil des Kosten- und Finanzierungsplans sein können.

Wir erkennen an, dass es wichtige Prozesse einer Organisation gibt, die nicht direkt mit einem konkreten Projekt zusammenhängen, z. B. die Vorbereitung und Einreichung von Anträgen für künftige Projekte, Mietkosten oder Teambildungsmaßnahmen. Um den Antragstellern Flexibilität zu geben, diese indirekten Kosten zu decken, haben wir für diesen Call die zulässige Verwaltungskostenpauschale auf bis zu 20 % der Projektkosten erhöht. Diese Kosten müssen im Finanzbericht nicht beleghaft nachgewiesen werden. Im Rahmen des Vollantrags kann eine Erläuterung der geplanten Verwendung verlangt werden.  Wenn Sie Fragen zu diesem Punkt haben, können wir diese in der digitalen Fragestunde für interessierte Antragstellende beantworten (siehe oben). 

Projekte können eine maximale Laufzeit von 24 Monaten ab Projektbeginn haben.
 

Das Projekt darf nicht vor der Bekanntgabe der Förderentscheidung beginnen. Dies bedeutet, dass der frühestmögliche Projektbeginn der 1. August 2024 ist. Vor diesem Zeitpunkt dürfen keine Ausgaben oder materiellen Verpflichtungen eingegangen worden sein. 

In der ersten Phase des Antragsverfahrens erhalten wir eine große Anzahl von Projektskizzen. Das bedeutet leider, dass wir in dieser Phase keine Beratung oder Rückmeldung geben können. Sollten Sie für einen Vollantrag ausgewählt werden, vereinbaren wir mit Ihnen einen Gesprächstermin, um Sie im weiteren Prozess zu unterstützen und ein entsprechendes Feedback zu Ihrer Bewerbung zu geben. Sollte Ihr Projekt nicht von der Jury ausgewählt werden, können Sie sich gerne an uns wenden und wir bemühen uns, Ihnen so weit wie möglich ein entsprechendes Feedback zu geben. 
 

Wir begrüßen Projektideen, die auf verschiedenen Ebenen nachhaltige bzw. klimafreundliche Ansätze verfolgen. Dies kann z. B. in der Projektanlage durch regionalen Austausch mit der Möglichkeit der Begegnung ohne Flugreisen erfolgen, oder durch Wiederverwendung von Materialien an verschiedenen Orten und in verschiedenen Kontexten.

Wir unterstützen auch klimaschonende und nachhaltige Maßnahmen auch ausdrücklich im Rahmen des Projektbudgets und fördern z. B. Mehrkosten für vegetarisches, regionales, saisonales Catering; nachhaltige Veranstaltungskonzepte (z.B. Unterstützung der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln), die CO2-Kompensation von Flugreisen etc. Auch auf der inhaltlichen Ebene begrüßen wir eine Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Implikationen der Klimakrise. 

Im Bereich Klima und Umwelt suchen wir insbesondere Projekte und Initiativen mit Mehrfachnutzen, die sich im Zusammenhang mit Ökosystemen und Landnutzung mit den folgenden Bereichen befassen: Ernährung, Bauen und Wohnen, Kunststoffe.

Lebensmittel: Betonen Sie die Vorteile der Umstellung auf nachhaltige Lebensmittelsysteme, z. B. für Ökosysteme, das globale Klima, die menschliche Gesundheit, die Arbeitsbedingungen und Kleinbauern. Schlagen Sie gleichzeitig Ansätze vor, die mögliche negative Veränderungen und kulturelle Konflikte auf partizipative und integrative Weise angehen.

Bauen und Wohnen: Identifizieren Sie die Auswirkungen, die unsere Art, Häuser zu bauen, und unsere unmittelbare Wohnumgebung auf die biologische Vielfalt, die Wasserkreisläufe, die Nutzung von Gemeinschaftsflächen und Energie sowie die Produktion von Bauabfällen haben. Konzentrieren Sie sich auf alternative, von der Gemeinschaft unterstützte Baumaterialien und -systeme, die eine nachhaltige Transformation fördern, gesunde, widerstandsfähige Ökosysteme schützen, zur Bewältigung der Klimakrise beitragen und die Vorteile für das Wohlergehen von Gemeinschaften und des Einzelnen hervorheben.

Kunststoffe: Förderung von Praktiken, die weniger Plastik und natürliche Ressourcen im Allgemeinen verbrauchen, anstatt auf einen Eins-zu-eins-Ersatz zu drängen. Dekonstruieren Sie das Narrativ, dass Kunststoff ein Kreislaufprodukt sein kann, und entwickeln Sie gesunde Kreislauflösungen für die Ressourcennutzung, die den Ökosystemen nicht schaden, sondern sie bei der Regeneration unterstützen. Wir sollten uns bemühen, den Strom fossiler Brennstoffe in Form von Plastik abzuschalten, der die Ökosysteme zerstört und fast für immer da sein wird. Wie können wir und unsere Beziehungen ohne Plastik fantastisch sein? Versuchen Sie, eine Antwort auf diese Frage zu finden.

Im Rahmen des Förderprogramms ist leider keine Förderung von Einzelpersonen möglich.

Das ist prinzipiell möglich. Allerdings muss in diesem Fall detailliert dargelegt werden, inwieweit das beantragte Projekt streng gemeinnützig ist und dass keinerlei kommerzielle Interessen bedient werden. Der Kosten- und Finanzierungsplan muss dies widerspiegeln. U.a. dürfen alle Fördermittel nur unmittelbar für projektrelevante Ausgaben verwendet und nicht investiert werden.

Anschlussförderungen sind grundsätzlich möglich. Anträge für eine Weiterförderung eines Projekts durchlaufen aber den gleichen Auswahlprozess. 

  • Vollfinanzierung eines Projektes
  • Fehlbedarfsfinanzierung oder Etatlücken der öffentlichen Hand sowie nicht projektbezogene Kosten
  • Einzelpersonen und Einzelfallhilfen (Reise- oder Ausbildungskosten)
  • Stipendien außerhalb der eigenen Stiftungsprogramme (Ausbildungs-/Promotionsstipendien)
  • schulische und universitäre Aktivitäten
  • Publikationen ohne Bezug zu einem geförderten Projekt (z.B. Druckkostenbeihilfen)
  • Filmproduktionen (mit Ausnahme von Projektdokumentationen)
  • Kunst- oder Immobilienankäufe
  • Evaluierungsmaßnahmen außerhalb der eigenen Stiftungsprogramme
  • Baumaßnahmen
  • Kauf von technischer Ausrüstung, die nicht mit dem Projekt zusammenhängt
  • Benefizveranstaltungen und Charity Galas
  • Events im Sport- und Unterhaltungsbereich
  • kommerzielle Produktionen, Veranstaltungen und Sponsoringaktivitäten  
  • Nicht programmbezogene Lobbyarbeit
  • Geschenke
  • Werbespots und andere Straßen- und Haustürwerbung  
  • Organisationsberatung
  • Mitgliedsbeiträge anderer Organisationen
  • Ausgaben für Gremien
Ein Foto von Maja Göpel

Unser neuer Fellow Maja Göpel: Mutiges Wissen und beherztes Wollen verbinden

Foto von Idil Baydar wie sie mit einem Duden im Arm eine Grimasse schneidet.

Unser neuer Fellow Idil Baydar: mit kritischen Fragen und Humor den Integrationsalptraum zerschlagen

Makan Fofana

Unser neuer Fellow Makan Fofana: Mastermind des Turfurism

Four women are sitting in a park on a blanket and are watching and learning while one of them is showing them how to spin.

Vier Monate in Tarabya

Die Allianz Foundation Fellows 2023-2024