Start der Residency On The Road

Das "Decolonizing Food: Water, Land and Heritage" Programm ist eine Kooperation des Allianz Foundation Hubs Netzwerks. Das Programm thematisiert Praktiken und Fragen rund um Ernährung, hinterfragt Ernährungspraktiken und beschäftigt sich mit Landwirtschaft und Kulinarik. Lernen Sie hier die Teilnehmenden kennen.

Das Programm.

Das Programm konzentriert sich auf Praktiken und Themen rund um Ernährung, hinterfragt konventionelle Ernährungspraktiken, erforscht und tauscht Wissen über Landwirtschaft und Kulinarik aus. Es konzentriert sich auch auf die praktischen Fähigkeiten, die für den Anbau von Nahrungsmitteln und das Sammeln oder Verbreiten von Saatgut, die Nutztier-Forschung und Ernährungs-Ökonomie sowie die Hegemonie industrialisierter Praktiken in der Lebensmittelproduktion und -verteilung weltweit erforderlich sind. Es gibt dabei keine Einschränkungen, welche Disziplinen einbezogen werden. Die Themen reichen von der Erhaltung der biologischen Vielfalt, der urbanen Landwirtschaft, dem Anbau lokaler einheimischer und nicht einheimischer Sorten oder der Misswirtschaft von Wasserreserven bis hin zur Möglichkeit, Verteilungsnetze zu schaffen und die Wirtschaftlichkeit durch alternative Praktiken zu fördern.

Ablauf.

Das Programm besteht aus zwei Phasen: Die generative Phase bringt neun Künstler*innen, Denker*innen, Forscher*innen, Aktivist*innen, Köch*innen, Bäuern*innen, Anthropolog*innen, Designer*innen oder andere Kulturschaffende zusammen. Sie verbringen jeweils eine Woche in den drei teilnehmenden Städten Prizren, Istanbul und Palermo. Jeder Hub wählt drei Teilnehmende aus seiner Region aus. Der Reisezeitraum wird zwischen April und Juni 2023 liegen. Während dieser Zeit treffen die Teilnehmenden lokale Akteur*innen und treffen sich zu von Künstler*innen geleiteten Workshops, Performances, Gesprächen und Vorführungen, Networking-Sessions, Musikveranstaltungen, thematischen Führungen, Kochsessions und vielem mehr. 

Die Produktionsphase folgt im Herbst 2023. Alle Teilnehmenden sind unverbindlich eingeladen, einen Vorschlag für ein Projekt einzureichen, an dem mindestens zwei der besuchten Hubs beteiligt sind. Der Vorschlag wird evaluiert, und wenn er unterstützt wird, werden Stipendien zur Verfügung gestellt, um das Projekt mit einem Produktionsbudget zu realisieren. Kuratorische und produktionstechnische Unterstützung wird in allen Phasen geleistet. Die Entwicklung des Projekts wird durch den Hub und gemeinsam ausgewählte lokale Partner*innen begleitet. 

Die Teilnehmenden

(Nur Englische Version verfügbar)

Die Allianz Foundation Hubs

Das Residency-Programm "Decolonizing Food: Water, Land and Heritage" ist eine Kooperation zwischen den drei Kultureinrichtungen des Allianz Foundation Hubs Network. Die Allianz Foundation Hubs sind regionale Plattformen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Klimaschutz sowie Kunst und Kultur. Sie bilden ein europäisches Netzwerk, das an Lösungen für die drängenden gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit arbeitet. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, sind neue Wege des Austauschs, der Zusammenarbeit und eine gemeinsame Vision erforderlich. Die teilnehmenden Institutionen sind: