Wir können auch anders - Die Roadshow

Inspiriert durch Maja Göpels Bestseller "Wir können auch anders" haben in einer Doku-Reihe Künstler*innen Menschen porträtiert, die aktiv an der Klimatransformation mitwirken. Die Dokur-Crew tourte im durch Deutschland. Wir haben mit dem Regisseur Lars Jessen und Nicola Bramkamp von SAVE THE WORLD darüber gesprochen.

There is a bunch of people who are photoshopped together on a yellow background. In the foreground is a banner with the name of the roadshow: "Wir können auch anders"

The crew of one Roadshow event © SAVE THE WORLD

Project description

Wir können auch anders - Die Roadshow

Inspiriert durch Maja Göpels Bestseller „Wir können auch anders“ haben die Regisseure Laura Lo Zito & Lars Jessen zusammen mit SAVE THE WORLD e.V. und engagierten Protagonist*innen wie Anke Engelke und Bjarne Mädel in einer Doku für die ARD Menschen portraitiert, die großartige Dinge tun: Ein Dorf auf Windenergie umrüsten, neue grüne Businessmodelle erfinden, die Mobilitätswende vorantreiben und vieles mehr. Das Team der Dokumentation war im Anschluss an die Premiere auf Tour durch Deutschland. Maja Göpel war mit dabei und stellte die Menschen mit den guten Geschichten in einer Live-Show vor, immer mit dabei die Protagonist*innen der Serie. In jeder Stadt spielt eine Band beziehungsweise ein Solo Artist. Zusätzlich gab es vor Ort jeweils einen “Marktplatz der Möglichkeiten”, bei dem sich Nachhaltigkeitsinitiativen vorstellen konnten.

Mit: Maja Göpel, Pheline Roggan, Antje Boetius, Maren Urner, Bjarne Mädel, Thees Uhlmann, Max Mutzke, Jan Plewka, Christian Stöcker, Anne Lamp u. a.

Die Allianz Foundation fördert die Roadshow mit den Veranstaltungen in Hamburg, Karlsruhe, Oldenburg, Münster und Erfurt.

Dieses Projekt wird gefördert durch den European Climate Hub.

“Wir können auch anders! Die nachhaltige Transformation kann gelingen, wenn wir alle mitmachen! Vieles ist in Bewegung: Es gibt Menschen, Initiativen und Ideen für eine bessere Welt. Und wir finden, es ist endlich Zeit, die guten Geschichten zu erzählen.”
SAVE THE WORLD

Sehen Sie hier die Highlights der Roadshow in einem spannenden dreiminütigen Video.

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Wir können auch anders - Die Roadshow Official Aftermovie (GERMAN only)

Drei Fragen an: Lars Jessen & Nicola Bramkamp 

Die Community vor Ort empowern, Menschen überzeugen und Optimismus verbreiten, das ist das Ziel des Projektes “Wir können auch anders. Die Roadshow”. Wir haben mit der Künstlerischen Leitung des Projektes Nicola Bramkamp und Lars Jessen gesprochen. Lars Jessen ist auch der Regisseur der gleichnamigen Doku-Reihe “Wir können auch anders”. 
Das Interview wurde im Frühjahr 2023 geführt. Die Roadshow ist mittlerweile beendet (27. Juni 2023).

Beim Thema Klimawandel geht es oft um Verbot und Verzicht. Die 6-teilige Doku-Serie "Wir können auch anders" zeigt, dass es gar nicht so schwierig und anstrengend sein muss, etwas gegen die Klimakrise zu tun. Was hat Euch dazu inspiriert?

Lars Jessen: “Maja Göpel stellt in ihren Büchern ja immer die Frage an uns: „Wie wollen wir leben?“ Das und die Forderung von Fridays for Future, die ja eigentlich heißt „Kümmert euch!“, wollten wir annehmen und umsetzen. Mit unseren Mitteln als Geschichtenerzähler*innen. Mich selber hat es nie so sehr interessiert, was früher war. Und wenn dann nur, um daraus zu lerrnen, was wir von dem alten Wissen für die Zukunft gebrauchen können. Wir wollten nach Lösungen suchen, in der bestätigten Hoffnung dass man sie auch findet, wenn man danach sucht statt nach Problemen zu fahnden.”

„Wir können auch anders” war auf Tour. In fünf deutschen Städten wurden Theater und Kinos zu Stätten des gelebten Klimaschutzes. Wie können Kunst und Kultur dazu beitragen, dass wir Wege aus der Klimakrise finden?

Nicola Bramkamp: “Der Klimawandel ist die kreativste Herausforderung, vor der die Menschheit je stand. Wir können unsere Gesellschaft, unser Zusammenleben neu denken um diesen Planeten weiter für alle bewohnbar zu erhalten. Dafür ist die Vorstellungskraft ein wichtiges Tool. Wenn wir Menschen uns nicht vorstellen können, wie eine andere, bessere Zukunft aussieht, dann werden wir diese auch nicht gemeinsam gestalten. Das ist wie mit der Reise zum Mond: Nur durch die seit Jahrhunderten geäußerte Sehnsucht des Menschen nach dem Mond, durch viel Forschung und noch mehr Geld war es möglich, dass wir Menschen dieses Ziel erreichen. Der Klimawandel ist menschengemacht, deshalb jkönnen wir ihn auch stoppen.  Die Kunst und die guten Geschichten wecken unsere Vorstellungskraft von einer anderen, besseren Welt. Nur gemeinsam werden wir die nachhaltige Transformation schaffen.”

Nach den vielen Gesprächen, die Ihr für die Doku und Roadshow mit Menschen geführt habt, die beim Klimaschutz anpacken: Was würdet Ihr uns mitgeben, was kann jeder und jede einzelne beitragen?

Nicola Bramkamp: “Jede*r sollte da wirken, wo er am meisten Schöpfungskraft besitzt. Wir sind alle gefordert mit unseren jeweiligen Talenten. Die einen erzählen Geschichten, die anderen entwickeln eine Plastikalternative, wieder andere können komplexe Sachverhalte simpel herunterbrechen, andere gründen Unternehmen und viele fragen einfach so lange nach dem „Warum“? bis sie nachhaltige Geschäftsmodelle entwickeln. Wie der Bürgermeister von Sprabebüll der simpel erkannte: “Lieber Wind vom Deich statt Öl vom Scheich”.”

Die Crew der Roadshow  hockt auf der Bühne vor dem Publikum in Oldenburger Staatstheater. Der Saal ist voller Menschen, alle stehen.

Die Crew der Roadshow mit dem Publikum in Oldenburg © SAVE THE WORLD

Maja Göpel lächelt eine Person an, die ein Mikrofon in der Hand hält und reinspricht. Sie scheint sich an Maja Göpel zu wenden.

Maja Göpel auf dem Panel in Hamburg © SAVE THE WORLD

Ein Raum voller Menschen, die sich unterhalten, teilweise an einem Tisch Informationsmaterialien anschauen oder das Geschehen beoabachten. Es herrscht ein wuseliges Treiben und man kann sich das Stimmengewirr vorstellen

Gäste der Roadshow in Karlsruhe © SAVE THE WORLD

Eine Person sitzt vorgelehnt in ihrem Sessel und stützt das Kinn auf den Knien ab. Eine PErson neben ihr tut das Gleiche, schaut dabei nachdenklich, während eine dritte Person zurückgelehnt lacht.

Gute Laune in Hamburg bei der Premiere © SAVE THE WORLD

Im Vordergrund sieht man ein abgedunkeltes TEchnikpult mit Monitiren und vielen leuchtenden Knöpfen sowie einer Person, die eine Filmvorführuing begleitet. Nur eine kleine Lampe spendet auf dem Technikpult Licht.

Filmvorführung "Wir können auch anders" in Oldenburg © SAVE THE WORLD

Sieben Personen sitzen auf einer Bühne und hören der Person in der Mitte zu, die etwas zu erzählen scheint. Es sieht danach aus, als ob ausgelassene Stimmung wäre. Vor den Personen, die sitzen, stehen Tische und Blumen

Das Podium der Roadshow in Karlsruhe © SAVE THE WORLD

Zwei Musizierende sind auf der Bühne. Die eine Person singt in ein Mikrofon und steht im Bühnenlicht, die andere sitzt auf einem Hocker und spielt eine Gitarre

Jan Plewka (rechts) und Marco Schmedtje © SAVE THE WORLD

Eine Gruppe von Menschen steht auf einer Treppe aus Beton vor einem blauen Gebäude und schaut in die Kaera

Die Crew der Roadshow in Karlsruhe © SAVE THE WORLD

Eine Person mit Hut und einem Mikrofon in der Hand singt auf einer Bühhne. Sie steht vor einer Leinwand mit dem ogo der Roadshow.

Max Mutzke in Karlsruhe © SAVE THE WORLD

A women is sitting at a piano and is playing it. Next to her is a guy playing a guitar and smiling at her. The two are on a stage.

Frida Gold in Münster © Save the World

A person is speaking to the audience with a microphone sitting on a chair. Another person sits next to her and is smiling at her and listening

Insa Thiele-Eich bei der Podiumsdiskussion in Münster © Save the World

Federal minister Lisa Paus is sitting on a chair on the stage and is listening to another person speaking.

Bundesministerin Paus zu Gast in Erfurt © Insa Thiele-Eich © Save the World e.V.

A green garden in a courtyard of a theater. It is sunny weather, people are sitting outside and talking to each other,

Markt der Möglichkeiten in Erfurt © Save the World e.V.

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Das Team

Ein Projekt von SAVE THE WORLD e.V.

Künstlerische Leitung: Nicola Bramkamp, Lars Jessen

Künstlerische Mitarbeit: Moritz Vierboom, Johannes Lange, Maja Göpel, Laura Lo Zito

Produktionsleitung: Franziska Bald, Ann-Kristin Meivers (krass&krasser Kulturbüro)

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: laut & deutlich (Friedrich Göring)

Social Media: Daniel Breitfelder

The logo of the organisation "Save the World" is a red lettering with a red frame
Ein Foto von Maja Göpel

Unser neuer Fellow Maja Göpel: Mutiges Wissen und beherztes Wollen verbinden

Foto von Idil Baydar wie sie mit einem Duden im Arm eine Grimasse schneidet.

Unser neuer Fellow Idil Baydar: mit kritischen Fragen und Humor den Integrationsalptraum zerschlagen

Makan Fofana

Unser neuer Fellow Makan Fofana: Mastermind des Turfurism

Four women are sitting in a park on a blanket and are watching and learning while one of them is showing them how to spin.

Vier Monate in Tarabya

Die Allianz Foundation Fellows 2023-2024